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Fuchsjagdwoche im Hegering Nidda
Zum ersten mal organisierte der Hegering Nidda eine Revierübergreifende Fuchsjagdwoche in der dritten Januarwoche 2011. In den verschieden Revieren im Einzugsbereich des Hegeringes Nidda wurde den Rotröcken nachgestellt. Mancherorts wurden Fuchsdrückjagden in Heckenkomplexen durchgeführt, einige Reviere haben sich besonders der Fallenjagd verschrieben und wieder andere Reviere haben mit Bauhunden Strohballenmieten und Kanaldurchlässe bejagd. Und so mancher Jäger hat sich während eines Früh-oder Abendansitzes so manche kalte Nase geholt. Es wurden Füchse auf verschiedene Jagdarten erlegt und zur Strecke gebracht.
Im besonderen sollten die erlegten Füchse während der Januarmondphase von 16.01. bis 23.01.11 zusammen auf die Strecke an der Florianshütte in Michelnau gelegt werden.
Am Sonntagmorgen des 23.01.2011 konnte der Hegeringleiter des Hegeringes Nidda Holger Schneider 25 Jäger aus 5 Revieren mit insgesamt 18 Füchsen und einem Waschbär begrüßen. Schneider dankte den anwesenden Jägerinnen und Jägern für Ihr Engagement dem Raubwild nachzustellen. Nur eine gemeinsame Revierübergreifende Bejagung der Prädatoren ist für die Wahrung des ökologischen Gleichgewichtes wichtig. „Selbst wenn der Hauptteil des Fraßes nur noch aus Mäusen, Regenwürmern und Luder bestehen sollte, wird auch der „moderne Fuchs“ die wenige Tage alten Satzhasen, die brütende Rebhenne deren Küken oder das frischgesetzte Kitz genauso wenig verschmähen wie die Fasanenhenne und ihren Nachwuchs sowie die steigende Anzahl der Bodenbrüter wie Brachvogel und Kiebitz.
Auch wegen der Krankheitsübertragungsrate von Tollwut und dem Fuchsbandwurm ist es wichtig den Fuchs zu bejagen.
Folgenden Reviere beteiligten sich am Streckelegen.
Haubenmühle mit 3 Füchsen
Harb mit 4 Füchsen und 1 Waschbär
Geiß –Nidda mit 5 Füchsen
Wallernhausen mit 1 Fuchs
Fauerbach mit 5 Füchsen
So kamen insgesamt in der Fuchsjagdwoche des Hegeringes Nidda 18 Füchse zur Strecke. Dies war für die beteiligten Jäger ein tolles Ergebnis, aber man hofft darauf das es im nächsten Jahr eine größere Strecke ergibt und das sich mehr Reviere daran beteiligen.
Nachdem die Jagdhorngruppe Halali 2006 des Hegeringes Nidda das Ehrensignal für den Fuchs sowie das Signal Jagd vorbei, Halali geblasen hatte, fand in der Gaststätte „Zum grünen Wald“ das gemeinsame Schüsseltreiben statt.
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