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Jagdverein Hubertus “Altkreis” Büdingen

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Hegering Nidda

 

[Hegering Altenstadt]
[Hegering Büdingen]
[Hegering Gedern]
[Hegering Nidda]
[Hegering Ortenberg/Selters]
[Hegering Schotten]
[Luchshegering Vogelsberg]

Hegering - Nidda

Hegeringleiter: Holger Schneider
 

Stellvertreter: Günter Neumann

Tel.:06043-405332
    0171-4223347

Tel.:06041-1616

 

Blattjagdseminar mit Klaus Demmel
In Zusammenarbeit mit dem Hegering Schotten bieten wir ein Blattjagdseminar mit dem Spezialisten Klaus Demmel an.
Begrenzte Teilnehmerzahl, bitte rechtzeitig anmelden!
Uhrzeit und Veranstaltungsort wird bei Anmeldung bekannt gegeben.

 

Die Mitglieder aus dem Hegering Nidda die erneut oder wieder Einladungen zu den Hegeringveranstaltungen wünschen, melden sich bitte bei Holger Schneider

Fuchsjagdwoche im Hegering Nidda

Zum ersten mal organisierte der Hegering Nidda eine Revierübergreifende Fuchsjagdwoche in der dritten Januarwoche 2011. In den verschieden Revieren im Einzugsbereich des Hegeringes Nidda wurde den Rotröcken nachgestellt. Mancherorts wurden Fuchsdrückjagden in Heckenkomplexen durchgeführt, einige Reviere haben sich besonders der Fallenjagd verschrieben und wieder andere Reviere haben mit Bauhunden Strohballenmieten und Kanaldurchlässe bejagd. Und so mancher Jäger hat sich während eines Früh-oder Abendansitzes so manche kalte Nase geholt. Es wurden Füchse auf verschiedene Jagdarten erlegt und zur Strecke gebracht.

Im besonderen sollten die erlegten Füchse während der Januarmondphase von 16.01. bis 23.01.11 zusammen auf die Strecke an der Florianshütte in Michelnau gelegt werden.

Am Sonntagmorgen des 23.01.2011 konnte der Hegeringleiter des Hegeringes Nidda Holger Schneider 25 Jäger aus 5 Revieren mit insgesamt 18 Füchsen und einem Waschbär begrüßen. Schneider dankte den anwesenden Jägerinnen und Jägern für Ihr Engagement dem Raubwild nachzustellen. Nur eine gemeinsame Revierübergreifende Bejagung der Prädatoren ist für die Wahrung des ökologischen Gleichgewichtes wichtig. „Selbst wenn der Hauptteil des Fraßes nur noch aus Mäusen, Regenwürmern und Luder bestehen sollte, wird auch der „moderne Fuchs“ die wenige Tage alten Satzhasen, die brütende Rebhenne deren Küken oder das frischgesetzte Kitz genauso wenig verschmähen wie die Fasanenhenne und ihren Nachwuchs sowie die steigende Anzahl der Bodenbrüter wie Brachvogel und Kiebitz.

Auch wegen der Krankheitsübertragungsrate von Tollwut und dem Fuchsbandwurm ist es wichtig den Fuchs zu bejagen.

Folgenden Reviere beteiligten sich am Streckelegen.

Haubenmühle mit 3 Füchsen

Harb mit 4 Füchsen und 1 Waschbär

Geiß –Nidda mit 5 Füchsen

Wallernhausen mit 1 Fuchs

Fauerbach mit 5 Füchsen

So kamen insgesamt in der Fuchsjagdwoche des Hegeringes Nidda 18 Füchse zur Strecke. Dies war für die beteiligten Jäger ein tolles Ergebnis, aber man hofft darauf das es im nächsten Jahr eine größere Strecke ergibt und das sich mehr Reviere daran beteiligen.

Nachdem die Jagdhorngruppe Halali 2006 des Hegeringes Nidda das Ehrensignal für den Fuchs sowie das Signal Jagd vorbei, Halali geblasen hatte, fand in der Gaststätte „Zum grünen Wald“ das gemeinsame Schüsseltreiben statt.

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Halali 2006 beim Landeswettbewerb 2011

Seid Januar diesen Jahres hat sich die Jagdhornbläsergruppe Halali 2006 aus dem hiesigen Hegering Nidda mit ihrem musikalischen Leiter Holger Schneider auf den 37. Landeswettbewerb im Jagdhornblasen vorbereitet. Die Gruppe besteht aus Jägern von Bingenheim bis Wingertshausen. Immer wieder wurden die verschiedenen Lose aus dem Hessenjäger geübt, und geübt. So manches Jagdsignal konnten und wollten die Bläser nicht mehr blasen. So zum Beispiel „Flugwild tot“, ein Signal mit ganz besonderen Schwierigkeiten. In stillem hoffen, das dieses Los nicht gezogen würde. Natürlich gab es auch eine Formalausbildung der Bläser, den das gleichzeitig Horn aufnehmen und absetzen wurde ebenfalls bewertet. Die Gruppe hat sich noch rasch ein Westchen anmessen und nähen lassen, das auch der Optische Eindruck stimmte. So kam dann eine Woche vor dem Wettbewerb das Los für die Gruppe C zweistimmige Jagdsignal. Es wurde „Das Ganze – Anblasen des Treibens“, „Treiber in den Kessel“, „ Sau tot“, „Hase tot“ sowie „Jagd vorbei“ gefordert. Nun kam der Endspurt, täglich trafen sich die Bläser zum letzten Feinschliff.

Am Samstag den 29.05.2011 fuhren die Jagdhornbläser in Richtung Kranichstein. Dort angekommen wurde zuvor noch eine kleine Übungseinheit absolviert und dann ging es auf den Wettkampf in den Schlosspark am Jagdschloss Kranichstein.

Die Bläsergruppe hatte die sechste von zehn hessischen Startnummern und einer Gastbläsergruppe in der Bewertungsgruppe C für zweistimmige Jagdsignale.

Der Landeswettkampf erfolgte in vier Bewertungsgruppen und zog sich über den ganzen Samstag hin. Um 17.30 Uhr ertönte im Schlosshof das Signal „Begrüßung“, geblasen von ca. 350 Jagdhörner. Dann folgte die Siegerehrung. Die Jagdhornbläsergruppe Halali 2006 konnte sich mit 805 Punkten den 3. Platz sichern. Die Bläser traten voller Freude die Heimreise an, und feierten an diesem Abend noch bis tief in die Nacht hinein.

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Auf dem Bild von links nach rechts:

Heinz Remhof, Willi Buss, Gerd Nikklich, Matthias Pipp, Ludwig Faupel, Friedel Hähmel, Hubert Theiß, Jürgen Scheuermann, Jan Müller, Jörg Braun und musikalischer Leiter Holger Schneider

    Text und Fotos: Holger Schneider

Fortbildungswochenende der Jägerschaft

Ein ganzes Wochenende stand Anfang Juni 2011 jetzt im Zeichen der Fortbildung für die Jägerinnen und Jäger des Jagdvereins „Hubertus“ Altkreis Büdingen. Als Referent konnte der bekannte „Lockjagdexperte“ Klaus Demmel gewonnen werden. Am Freitag wurden zunächst die Jäger des Hegerings Gedern in die Geheimnisse der „Blattjagd“ eingeführt. Klaus Demmel zeigte in einem vierstündigen Seminar, auf was der Jäger bei der Jagd auf den brunftigen Rehbock zu achten hat.

Zugleich machte er aber auch deutlich, wie spannend diese Jagdart sein kann. Mit eindrucksvollen Bildern und kurzen Videosequenzen vertiefte er im zweiten Teil des Seminars das soeben Gelernte nochmals besonders anschaulich. Gleichzeitig präsentierte er die verschiedenen Lautäußerungen des Rehwildes und erläuterte sie. Hierbei bewies er, dass er die Lautäußerungen nicht nur mit seinen Lockinstrumenten nachzuahmen versteht, sondern, dass er auch mit dem früher gebräuchlichen Buchenblatt, einem Stück Silberpapier, einen Geldschein, oder auch nur mit den Händen die Lautäußerungen sicher nachahmen kann.

Im dritten Teil des Seminars hatten die Jäger dann die Möglichkeit zum üben. Auf eigenen, oder von Klaus Demmel erworbenen Blattern konnte - unter Anleitung und mit Hilfestellung des Lockjagdprofis – ordentlich geübt werden.

Am Samstag waren dann die Jäger des Hegerings Nidda an der Reihe. Auch hier zeigte Klaus Demmel den über 30 Jägerinnen und Jägern die Details und die Geheimnisse einer erfolgreichen Blattjagd.

Am Sonntag wurden dann die Jäger der Hegringe Altenstadt/Ortenberg und Büdingen geschult. Diesmal hieß das Seminarthema: „Lock- und Reizjagd auf Fuchs und Rabenkrähe“. Wiederum zeigte Klaus Demmel auch hier wieder, mit beeindruckenden Bildern und Videosequenzen, wie spannend und reizvoll die Lockjagd auf unser Raubwild sein kann. Nachhaltig beeindruckt waren sicherlich alle Anwesenden, als in einer Videosequenz der gut getarnt sitzende Jäger, aufgrund seiner Reizlaute, überraschend von einem starken Keiler auf nur wenige Meter angewechselt wurde. Am Ende des Seminars kam spontan unter den anwesenden Jägern der Gedanke auf, gleich mit Beginn der Jagdzeit auf Krähen und Elstern, eine revierübergreifende Jagd auf Rabenkrähen durchzuführen.

Insgesamt ein sehr gelungenes Fortbildungswochenende. Die über 70 teilnehmenden Jägerinnen und Jäger haben gewiss einiges dazu gelernt. 

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Text und Fotos: Hans Hess